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Sieben Tipps zum umweltfreundlichen Reisen
Letzte Änderung: 30.07.2009
„Viele schöne Urlaubsgegenden finden wir direkt vor unserer Haustür“, sagt UBA-Präsident Andreas Troge. Es muss also nicht immer der Langstreckenflug sein – ein Ausflug mit dem Rad, mit Bahn oder Bus ist viel weniger schädlich für die Umwelt. Und der heimische Tourismus profitiert davon. Mehr Informationen erhalten Sie in unseren sieben Tipps zum umweltfreundlichen Reisen.
Sieben Tipps zum umweltfreundlichen Reisen
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Tipp 1: Urlaub vor der Haustür: gut für Umwelt und heimischen Tourismus
Viele schöne Urlaubsgegenden finden wir direkt vor unserer Haustür. Es muss also nicht immer der Flug in die Sonne sein – ein Ausflug mit dem Rad, mit Bahn oder Bus ist viel weniger schädlich für die Umwelt. Und der heimische Tourismus profitiert davon.
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Tipp 2: Überlegen Sie: Muss es wirklich das Flugzeug sein?
Die Klimagasemissionen der Flugzeuge wirken in der Höhe mindestens zweimal stärker als am Boden. Deshalb sollten Sie vorher genau überlegen, ob die Distanz und auch die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes diese Umweltbelastung rechtfertigen und Sie nicht vielleicht doch andere Verkehrsmittel nutzen könnten. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück zum Beispiel verursacht pro Person über fünf Tonnen Kohlendioxid. Mit einem Mittelklassewagen könnten Sie dafür mehr als zwei Jahre lang fahren.
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Tipp 3: Fliegen und trotzdem das Klima schützen: Aufpreis zum Flugticket kommt Klimaschutzprojekten zugute
Wer nicht auf das Fliegen verzichten will oder kann, hat die Möglichkeit, die Klimabelastungen freiwillig auszugleichen. Das heißt: Der Reisende zahlt einen zusätzlichen Betrag zu seinem Flugticket und unterstützt damit konkrete Klimaschutzprojekte. Es gibt verschiedene Anbieter der Kompensationsdienstleistungen. Deshalb achten Sie bei Ihrer Wahl genau darauf, dass die Treibhausgasemissionen realistisch berechnet und die Klimaschutzprojekte von hoher Qualität sind. Mehr Informationen finden Sie im „ Leitfaden zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgasemissionen (PDF / 507 KB)“ und in der dazugehörigen Checkliste (PDF / 120 KB).
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Tipp 4: Mietwagen am Urlaubsort vermeiden – steigen Sie um auf Bus, Bahn oder Fahrrad
Wer die Urlaubsregion statt mit dem Mietwagen mit Bahn oder Bus erkundet, tut nicht nur Gutes für die Umwelt, sondern lernt auch Land und Leute besser kennen. Ein Ausflug mit dem Rad kommt zudem Ihrer Gesundheit zugute.
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Tipp 5: Bilden Sie Fahrgemeinschaften
Sollten Sie einen Ausflug mit dem Auto planen, bedenken Sie: Je mehr Menschen ein Verkehrsmittel nutzen, desto geringer wird die vom Einzelnen verursachte Umweltbelastung. Versuchen Sie doch Fahrgemeinschaften zu bilden.
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Tipp 6: Motorisiert aber umwelfreundlich: Reisen mit dem Bus
Eine umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug und zum Auto ist der Bus.
Weil Reisebusse in der Regel gut ausgelastet sind, verbrauchen sie auf 100 Kilometer nur 1,4 Liter Kraftstoff pro Person – und damit sogar weniger als die Bahn. Beim Pkw sind es bei durchschnittlicher Besetzung 6,2 Liter auf 100 km. Im Vergleich zum Pkw erzeugt der Reisebus pro Person 4,5 Mal weniger klimaschädliches Kohlendioxid.
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Tipp 7: Andere Länder… anderes Essen: typische Spezialitäten probieren, statt Mitgebrachtes verzehren
Warum den Kofferraum randvoll mit Essen und Getränken von zuhause füllen, wenn es im Urlaub Neues zu entdecken gibt. Interessant an Ihrem Urlaub sind natürlich auch die landestypischen Spezialitäten. Verzichten Sie daher auf umfangreichen Proviant und decken Sie sich am Urlaubsort ein.
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