Wissenswertes
In Deutschland gibt es mehr als 290.000 stehende Gewässer, von denen nur 1120 größer als 50 ha (0.5 km2 oder ca. 50 Fußballfelder) sind. Die Gesamtfläche aller deutschen Seen und kleineren stehenden Gewässern beträgt zusammen ca. 4300 km2 und ist damit etwas größer als die Insel Mallorca. Die meisten natürlichen Seen Deutschlands befinden sich in der norddeutschen Tiefebene, im Alpenvorland und in den Alpen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche künstliche Seen (Talsperren, Baggerseen und Flachlandspeicher) die für die Wasserversorgung und Naherholung von großer Bedeutung sind.
Seen bieten mit ihren Uferzonen, ihrem freien Wasserkörper und dem Seeboden viele Lebensräume für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten. Diese empfindlichen Ökosysteme sind durch Nährstoffeinträge, den Klimawandel und durch eine zunehmende Nutzung bedroht.
Die Seiten des Umweltbundesamtes informieren über den Zustand der Seen, ihre Nutzungen und Belastungen, ihre Überwachung und Bewertung und Möglichkeiten ihren Zustand zu verbessern.

Verteilung der natürlichen Seen auf die Bundesländer
Quelle: Umweltbundesamt

Kenndaten ausgewählter Seen in Deutschland
Quelle: Umweltbundesamt

Typen der Alpen und des Alpenvorlandes
Quelle: Umweltbundesamt

Typen des Mittelgebirges
Quelle: Umweltbundesamt

Typen des Norddeutschen Tieflandes
Quelle: Umweltbundesamt

Verteilung der Seentypen in Deutschland
Die rund 780 stehenden Gewässer wurden von den zuständigen Bundesländern einem Seetyp zugeordnet.
Quelle: Umweltbundesamt nach Angaben der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA)