Umweltinnovationsprogramm - Materialeffizienz in der Produktion

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Letzte Änderung: 17.05.2013

Der Blaue Engel wird 35

Der Blaue Engel wird 35; Foto: © Jim RaketeDeutschlands ältestes, bekanntestes und erfolgreichstes Umweltzeichen wird 35! Der Blaue Engel setzt Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Er gibt Orientierung im Durcheinander immer neuer Label, die oft nicht halten, was sie versprechen. Inzwischen können Verbraucherinnen und Verbraucher auf den Blauen Engel bei rund 12.000 Produkten vertrauen. Anlässlich des Jubiläums starten BMU, UBA und  die Jury Umweltzeichen eine Kampagne, die durch drei prominente Fürsprecher – Annette Humpe, Jacqueline Roussety und Thomas Arnold - mit ihrer persönlichen Botschaft unterstützt wird.

Weltweites „Aus“ von Flammschutzmittel HBCD

Ein Haus wird mit Polystyrol-Platten gedämmt © pitb_1 - Fotolia.comDas Flammschutzmittel HBCD darf zukünftig weltweit weder hergestellt noch angewandt werden. Das beschloss eine UN-Chemikalienkonferenz. Der Stoff ist sehr toxisch mit lang anhaltendem Effekt für aquatische Lebewesen, akkumuliert sich in Organismen und kann in weit entfernten Regionen gefunden werden. HBCD fällt jetzt unter das Stockholmer Übereinkommen über Persistente Organische Schadstoffe. Über die konkrete Umsetzung des Verbotes wird das UBA weiter berichten.

Interaktive Wanderausstellung über nachhaltigen & fairen Konsum

Menschen in der Stadt beim „Shopping“ © Franz Pfluegl – Fotolia.comWie sehr einige unserer Alltagsprodukte Mensch und Umwelt in den Ländern ihrer Herstellung belasten und wie man umweltfreundliche und faire Produkte erkennt, zeigt eine neue Wanderausstellung mit 16 Mitmachstationen. Die Ausstellung von Deutscher Bundesstiftung Umwelt und UBA ist vom 6. Mai 2013 bis Winter 2014/2015 in Osnabrück zu sehen. Anschließend kann sie ausgeliehen werden, um für fünf Jahre in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Wanderschaft zu gehen.

Energiebewusste Rechenzentren haben den Blauen Engel

Rechenzentrum © Eimantas Buzas – Fotolia.comRechenzentren haben bezüglich ihres Energieverbrauches große Einsparpotenziale. Viele arbeiten ineffizient, obwohl 50 Prozent der Kosten Energiekosten sind. Jetzt können sich Rechenzentren mit dem Blauen Engel zertifizieren lassen. Das erste hat es schon geschafft: die erecon AG.

Recyclingpapier ist viel besser als sein Ruf

Aufgeschlagenes Buch; Joachim Wendler www.fotolia.deDass mineralölfreie Druckbilder hochwertig aussehen können, zeigt eine neue Broschüre des UBA. Fünf verschiedene Recyclingpapiere mit unterschiedlichen Weißegraden, Grammaturen und Oberflächen demonstrieren die Zukunftsfähigkeit von Recyclingpapier. Gegenüber konventionellem Primärfaserpapier hat es sowieso die Nase vorn, denn die optimale Funktionalität paart sich mit ökologischen Spitzenwerten: Die Herstellung spart bis zu 60 Prozent Energie und 70 Prozent Wasser.

Gesund und umweltfreundlich renovieren

Deckblatt der BroschüreFarben, Lacke, Lasuren und andere Renovierungsprodukte lassen Räume und Möbel farbenfroh erstrahlen. Aber sie können auch Schadstoffe ins traute Heim und in die Umwelt bringen. Eine neue Broschüre gibt Tipps zur richtigen Produktauswahl sowie hilfreiche Informationen zum Umgang mit Farben, Lacken und Co. So lassen sich mögliche Gesundheitsgefahren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren.

Notebooks – Wann lohnt sich ein neues?

Notebook © Cobalt - Fotolia.comIst es ökologisch sinnvoll, ein älteres Notebook durch ein neues, energieeffizienteres zu ersetzen? Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Nein. Zu diesem Ergebnis kommt eine UBA-Studie, die den Ersatz eines Notebooks unter ökologischen Gesichtspunkten untersucht. Denn die Energie, die bei der Herstellung des neuen Laptops verbraucht wird, ist so hoch, dass sie selbst durch einen effizienten Betrieb nicht kompensiert werden kann. Es ist vielmehr so: Je länger Sie ein Notebook nutzen, desto größer ist der Beitrag für Klimaschutz und Ressourcenschonung.

Fluorierte Treibhausgase vermeiden – Neue Broschüre für Verbraucher

Deckblatt der Broschüre „Was Sie im Alltag für den Klimaschutz tun können – Fluorierte Treibhausgase vermeiden“ © kanvag - fotolia.comWeltweit gelangen immer mehr fluorierte Treibhausgase in die Umwelt und schaden dem Klima. Teilweise stammen sie aus Produkten. Woher aber weiß ich, ob ein Produkt solche Stoffe enthält? Welche Produkte enthalten überhaupt fluorierte Treibhausgase? Gibt es Alternativen? Dies und mehr erläutert die neue Broschüre „Fluorierte Treibhausgase vermeiden – Was Sie im Alltag für den Klimaschutz tun können“ des Umweltbundesamtes.

Ungewollte Sollbruchstellen

Notizzettel „Defekt“ © styleuneed - Fotolia.comHaben Sie das auch schon mal erlebt? Kurz nach Ablauf der Garantie gehen Handy oder Drucker kaputt. Ärgerlich. Oder gar Absicht? Ein solches Verfallsdatum für Produkte nennt die Wissenschaft „geplante Obsoleszenz“. Bislang gibt es dafür keine ausreichenden Nachweise. Das UBA will der Frage 2013 in einer Studie nachgehen. Sie können schon jetzt handeln: Kaufen Sie Produkte, für die der Hersteller freiwillig lange Garantiezeiten gewährt. Den Blauen Engel erhalten Produkte nur, wenn der Hersteller auch nach Einstellung der Produktion eine Zeit lang Ersatzteile anbietet.

Rechtsgutachten zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung aktualisiert

Titelblatt: Rechtsgutachten Umweltfreundliche öffentliche BeschaffungBehörden können viel für den Umweltschutz tun, wenn sie bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auch auf deren Umweltfreundlichkeit achten. Beispielsweise beim Kauf von Büropapier oder bei der Beauftragung der Gebäudereinigung. Welchen rechtlichen Rahmen sie dabei berücksichtigen müssen, stellt ein im April im Auftrag des UBA aktualisiertes Rechtsgutachten dar. Das ursprünglich 2008 erstellte Gutachten zur Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien wurde komplett auf den neuesten Stand gebracht, da viele Rechtsvorschriften geändert, neu gefasst oder abgeschafft wurden.

Fernsehen mit Klasse

Fernseher; Ricardo Rohland ©www.fotolia.deSeit dem 1. April dürfen nur noch Fernsehgeräte mit einer Effizienzklasse von mindestens D in den Handel. Das regelt eine Verordnung der EU. Mittlerweile gibt es schon viele Geräte der Klasse A und A+. Einige sind sogar mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Fernseher müssen seit Dezember ein Energielabel tragen. Hieran lassen sich Bilddiagonale, Effizienz und Jahresenergieverbrauch einfach ablesen.

 

Der Blaue Engel geht an Bord

RoRo-Frachter MS „Frisia VIII“; © Reederei Norden-FrisiaDas erste Schiff, das den Blauen Engel für umweltfreundliches Schiffsdesign trägt, ist die „Frisia VIII“ der AG Reederei Norden-Frisia. Denn die Reederei hat die Schadstoffeinträge dieses Schiffes in Luft und Wasser deutlich reduziert. Reedereien oder Schiffsbetreiber, die ihr Umweltengagement schon beim Design und Bau eines Schiffes umsetzen und den umfassenden Blauer Engel-Anforderungskatalog erfüllen, erlangen für ihre Schiffsneubauten dieses begehrte Umweltzeichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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