Ab 1. September dürfen Glühlampen mit mehr als 60 Watt nicht mehr in den Handel gelangen. Damit kommen mehr Kompaktleuchtstofflampen (sogenannte Energiesparlampen) zum Einsatz. Der Einzelhandel ist gemeinsam mit anderen Akteuren auf dem Weg, freiwillig ein Rücknahmesystem einzuführen. Ziel der Aktivitäten muss aus UBA-Sicht eine flächendeckende Rücknahme analog der Batterierücknahme sein. Denn Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten geringe Mengen Schadstoffe. Die fachgerechte Entsorgung beginnt mit der Getrennterfassung auf Wertstoffhöfen und anderen Sammelstellen und wird in spezialisierten Behandlungsverfahren fortgeführt. Auch nehmen inzwischen einige Elektrogeschäfte und Supermärkte Ihre alten Energiesparlampen entgegen. Sammelstellen in Ihrer Nähe finden Sie über die Website der Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH. Bei Eingabe Ihrer Postleitzahl, Ort, Straße in das Suchfeld werden die Sammelstellen und die Entfernung dorthin angezeigt.
Die Ressourceneffizienz der Kreislaufwirtschaft verbessern – das ist eines der wesentlichen Ziele bei der gegenwärtigen Überarbeitung des Abfallrechts. Zur Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG in deutsches Recht bereitet das BMU derzeit eine Gesetzesnovelle vor. Auch Vorgaben des Koalitionsvertrages sollen berücksichtigt werden. Das Gesetzgebungsvorhaben wird vom UBA begleitet.
Am 2./3. September veranstaltet das UBA gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst die zweite Forschungskonferenz zur Klimaanpassung. Sie gewährt Einblick in die vielfältige Forschung des Bundes zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Thematische Schwerpunkte dabei sind die Veränderungen der Verteilung von Extremwetterereignissen und die daraus resultierenden Risiken und Anpassungsoptionen.
Am 14. Oktober veranstaltet das UBA einen Workshop zum EU-Projekt SPIN „Umweltfreundliche Gewerbekälte mit natürlichen Kältemitteln“. Eingeladen sind Firmen des Kältehandwerks, die sich auf der Fachmesse Chillventa in Nürnberg über Anlagen mit natürlichen Kältemitteln informieren.
2009 hat die Norm EN 16001 EU-weit einheitliche Kriterien für strukturierte Energiemanagementsysteme aufgestellt. Mit der Umsetzung dieser Norm können Unternehmen und Organisationen ihre Energieeffizienz verbessern und Energieeinsparpotenziale erkennen. Der neue Leitfaden des UBA und des BMU zeigt übersichtlich und praxisorientiert wie es geht und dass es sich sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Hinsicht lohnt.
Für die Umsetzung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) ist die Information der Öffentlichkeit über Anpassungsmöglichkeiten wichtig. Die aktive Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen in den Prozess der Strategieentwicklung ist auch ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Der vorliegende Forschungsbericht fasst Anforderungen und Erwartungen an die DAS zusammen und empfiehlt Möglichkeiten zur Dialog- und Kommunikationsgestaltung, z.B. via Internet.
Ein Viertel der Energie verbrauchen wir, um zu Heizen, zu Beleuchten und bei der Benutzung der vielen elektrischen Geräte zu Hause. Das ist teuer und schadet dem Klima. Das neue UBA-Faltblatt rät Ihnen, wie Sie das Haushaltsbudget schonen und den Stromfressern auf die Spur kommen können.
Ein mit rund elf Milliarden Euro maßgeschneidertes Investitionsprogramm könnte das deutsche Schienennetz innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte in die Lage versetzen, die doppelte Gütermenge auf der Schiene zu transportieren. Das zeigt die Studie „Schienennetz 2025/2030 - Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland", erstellt durch die KCW GmbH im Auftrag des UBA.
Extremwetterereignisse, wie Starkniederschläge oder Hitzeperioden, haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Diesen Trend bestätigen die Untersuchungen von DWD und UBA. Aller Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität sogar noch weiter ansteigen. Überschwemmungen und Hitzewellen verdeutlichen die Notwendigkeit zur Anpassung an den Klimawandel.
Vom 17. bis 26. 9. finden in ganz Deutschland Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung statt. Bei Konferenzen, einem Tag der offenen Tür oder bei Kinderveranstaltungen können Sie lernen und erleben, was Nachhaltigkeit eigentlich ist und was Sie dafür tun können.
Tests der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Auftrag des UBA zeigen erneut: Das von der Automobilindustrie als zukünftiges Kältemittel favorisierte Tetrafluorpropen (HFKW-1234yf) birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Falle eines Fahrzeugbrands. Das UBA bekräftigt deshalb seine Empfehlung, stattdessen CO2 als Kältemittel einzusetzen. CO2 ist wesentlich klimafreundlicher und schon seit über einem Jahr in einem UBA-Dienstwagen erfolgreich im Einsatz.
Auch in diesem Jahr tourt der Energiekasper mit seinem Stück „Kasper und der Energieräuber“ im Auftrag des Umweltbundesamts durch Deutschland. Der Kasper zeigt Kindern und Eltern auf lustige Art und Weise, wie man Energie spart und Energiesparlampen richtig entsorgt. Interessierte Gemeinden können sich um zwei kostenlose Puppentheateraufführungen bewerben.
Für die meisten Schülerinnen und Schüler sind die wohlverdienten großen Ferien bald oder leider schon zu Ende. Vieles ist noch für den neuen Start anzuschaffen. Deshalb wollen wir Sie, liebe Eltern, darauf aufmerksam machen, dass Ihr ökologischer Einkauf der Schulhefte, Stifte, Malfarben, Schulmappen, Computer, Drucker oder Kleidung zum Schutz unserer Umwelt beiträgt, sobald Sie Produkte mit einem Umweltzeichen, wie den Blauen Engel, kaufen. Denn diese Produkte haben strenge Prüfungen hinter sich. Zusätzlich trägt jedes Produkt einen Hinweis, warum es umweltfreundlicher und gesünder als andere ist.
Das UBA hat über 70 flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol und Formaldehyd in der Innenraumluft von Haushalten mit 3- bis 14-jährigen Kindern gemessen. Viele dieser Stoffe stammen aus Möbeln, Teppichen, Haushalts- und Hobbyprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika, Tabakrauch und Bauprodukten. Die Wirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. In einem Berichtsband aus dem bevölkerungsrepräsentativen Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS) werden die Ergebnisse dieser Innenraumluftuntersuchungen bereitgestellt.
BMU und UBA laden zum 26.-28.09.2010 ein, an der Konferenz „Human-Biomonitoring:Nutzen für die Politik – Herausforderungen für die Wissenschaft“ teilzunehmen. Diskutiert werden unter anderem Grenzen des Human-Biomonitorings bei der Erfassung und Bewertung der Belastung der Bevölkerung sowie Möglichkeiten der Vernetzung der internationalen HBM-Aktivitäten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Verwertung von getrennt gesammelten Bio- und Grünabfällen kann sowohl einen ökologischen als auch ökonomischen Nutzen bringen. Hinweise, Vorschläge und Beispiele für Verwertungswege, die für Umwelt und Gebührenzahler lohnenswert sind, gibt die gemeinsam von BMU und UBA herausgegebene neue Broschüre. Die ausführliche Grundlagenstudie, in der verschiedene Optionen zur Verwertung von Bioabfällen untersucht und verglichen wurden, ist jetzt ebenfalls verfügbar.