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Feinstaub durch Osterfeuer
Osterfeuer sind ein traditionelles Brauchtum, das vor allem den Frühling begrüßen und das Vertreiben des Winters symbolisieren soll. Durch Osterfeuer entsteht jedoch auch gesundheitsschädlicher Feinstaub.
Beteiligungsplattform zum Thema Wasser gestartet
Aktuell lädt das Bundesumweltministerium Bürger*Innen und Organisationen dazu ein, sich an einer Umfrage zum Thema Wasser zu beteiligen und Projekte zur Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie einzutragen. Die Ergebnisse fließen in die Evaluation der Nationalen Wasserstrategie ein. Die Beteiligungsplattform ist bis zum 4. Mai 2026 geöffnet. Nutzen Sie die Möglichkeit der Beteiligung.
Schadstofffreisetzungen in die Umwelt auf einen Blick
Auf www.thru.de finden Sie eine ausführliche Datenbank zu Emissionen und entsorgten Abfallmengen von Industriebetrieben in Deutschland, die diese jährlich dem Umweltbundesamt berichten. Einen Überblick über den Umfang dieser Datenbank gibt eine für die Berichtsjahre 2007 bis 2024 aktualisierte Broschüre, welche die Daten in kompakter Weise darstellt.
UBA-CO₂-Rechner: Jetzt auch für Haushalte einfach nutzbar
Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.
Fußverkehr: ein unterschätzter Baustein der Mobilität
Obwohl jeder Weg zu Fuß beginnt, wird der Fußverkehr in Erhebungen systematisch untererfasst und bleibt in der Verkehrsplanung oft eine „unbekannte Größe“. Eine Studie im Auftrag des UBA widmet sich dieser Lücke über eine präzisere Erfassung des Zufußgehens in Mobilitätsbefragungen, über Modelle zur Bemessung fußläufiger Erreichbarkeit und über das Zufußgehen aus dem Blickwinkel der Suffizienz.
CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Strom 2025 nur leicht gesunken
Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass die spezifischen Treibhausgas-Emissionsfaktoren im deutschen Strommix im Jahr 2025 weiter sinken, aber langsamer als in den Vorjahren. Hauptursachen für die sinkenden Emissionen sind der steigende Anteil erneuerbarer Energien, der gesunkene Stromverbrauch infolge der wirtschaftlichen Stagnation und dass mehr Strom importiert als exportiert wurde.
Klimawaage 2.0: Mehr Handlungen, mehr Wissen, mehr Wirkung
Die Klimawaage ist zurück – umfassend überarbeitet mit aktuellen Daten, zusätzlichen Handlungen, mit mehr „ökologischer Handabdruck“ sowie verbesserten Materialien für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Auch das Kartenspiel wurde aktualisiert und ist nun auch auf Englisch verfügbar. Nutzer*innen können ihre bestehende Klimawaage ohne großen Aufwand aktualisieren.
Gewässertyp des Jahres 2026: Kleine Gewässer, große Bedeutung
Das Umweltbundesamt (UBA) erklärt kleine stehende Gewässer zum Gewässertyp des Jahres 2026. Damit soll auf ihre große Bedeutung für Natur und Mensch aufmerksam gemacht werden. Die Auszeichnung erfolgt jedes Jahr rund um den Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März.
Stärkerer Schutz vor Greenwashing in deutsches Recht umgesetzt
Bisher werden Werbeaussagen zu Umweltvorteilen von Produkten, wie „öko“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“, sowie Umweltlabel kaum reguliert. Ab 27. September 2026 wird Greenwashing durch die Änderung des Wettbewerbs- und des Verbraucherrechts stärker reglementiert. Im Februar 2026 hat Deutschland die neuen EU-Regeln durch zwei Gesetze in deutsches Recht umgesetzt.
Erneuerbare Energien in Deutschland: Wachstum 2025 verhalten
Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch ist in Deutschland im Jahr 2025 auf 23,8 Prozent gestiegen – ein Plus von 1,3 Prozentpunkten zum Vorjahr. Bei der Stromerzeugung gab es witterungsbedingt lediglich einen leichten Zuwachs, während die erneuerbare Wärmeerzeugung deutlich zulegte. Im Verkehr wurden mehr Biokraftstoffe und erneuerbarer Strom genutzt als im Vorjahr.
Ultrafeinstaub-Ausbreitung vom Flughafen in den Großraum Berlin
Seit Oktober 2024 gilt: Ultrafeinstaub unter 100 Nanometer muss europaweit nach EU-Richtlinie gemessen werden, neben Feinstaub PM10 und PM2,5. Das ULTRAFLEB-Projekt (2020-2025) untersuchte erstmals systematisch, welchen Anteil Großflughäfen an der UFP-Belastung haben (neben Ruß, PM10 und Stickoxiden) – am Beispiel der Berliner Flughäfen Tegel und BER. Die Belastung wird auf Karten dargestellt.
KI im Umweltsektor braucht hochwertige, annotierte Daten
Die Verschränkung von Digitalisierung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist komplex – und voller Chancen. Künstliche Intelligenz (KI) kann hier innovative Impulse geben: Sie unterstützt Umweltforschung und politische Entscheidungen, macht Prozesse effizienter und ermöglicht neue Erkenntnisse. Annotierte Daten spielen dabei eine Schlüsselrolle.